Märchen- Spiel- und Kunsttherapie

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Märchentherapie

 
Märchen beinhalten verschlüsselte Informationen, die wiederum Lösungsmuster für innere Konflikte des Menschen anbieten. Mit Hilfe der Märchentherapie können innere, emotionale Prozesse aufgedeckt und neue Lösungsmuster entwickelt werden. Die durch Märchen oftmals erzielte Wirkung nutzt die Märchentherapie, um innere Bilder zu erzeugen, Emotionen und Erfahrungen aus dem Unterbewusstsein in die "Außenwelt" zu transportieren und anschließend analytisch zu deuten. Doch therapeutisches Märchen ist individuell und enthält Symbole für spezielle Lebensumstände, Schwierigkeiten und Blockaden. Oftmals geht es hier um Ängste, Sorgen und Sehnsüchte. Aber auch Lösungen, wie Prozesse durchlaufen und Ängste beseitigt werden können, sind in dem therapeutischen Märchen enthalten.

Die Märchentherapie bietet somit Lösungen für innere Blockaden und zeigt mögliche Wege, damit am Ende der böse Zauber bekämpft werden und man glücklich und zufrieden bis an das Lebensende weiterleben kann.

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Spieltherapie

 
Mit jüngeren Kindern oder mit Kindern, die nicht gerne sprechen, eignet sich die Spieltherapie. Das Kind kann freie Spiele oder solche mit Regeln, Wissens- oder Rollenspiele (zum Beispiel mit Handpuppen) wählen, Geschichten mit Figuren darstellen oder zeichnen, basteln, kneten, bauen. Ich biete dem Kind viel Raum und Unterstützung zur Darstellung seiner Fantasien, Erfahrungen und inneren Konflikten.

Das therapeutische Spiel soll helfen, Blockaden und Ängste zu lösen oder es soll ermöglichen, Aggressionen auf ungefährliche Art auszuleben. Gefühle werden sichtbar gemacht und das Kind findet gemeinsam mit mir als Therapeutin Lösungen für Schwieriges und Beängstigendes. So wird das Kind frei und kann an die Anforderungen der Wirklichkeit beziehungsweise an die zu erreichenden Ziele herangeführt werden. Achtsamkeitsbasierte Übungen fördern die Selbstwahrnehmung und das Selbstwirksamkeitserleben.

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Kunsttherapie


Die Kunst- oder Maltherapie bringt das zum Vorschein, was oft verborgen bleibt: Die Emotionen. Bei dieser Therapieform liegt der Fokus ganz klar auf dem künstlerischen Ausdruck des Individuums. Malen mit Stift oder Pinsel, Formen mit Ton oder kreative Prozesse mit metaphorischen Karten bringen viele der versteckten Gefühle zum Vorschein. Und so kann Heilung stattfinden.

Wenn man etwas mit seinen Händen und Farbe oder einem anderen Mittel erschafft, dann lassen sich unbewusste Gefühle abbilden. Dieser Prozess ist dicht mit der Selbsterfahrung verknüpft. Die Kreativität und die Gestaltungsmöglichkeiten des jeweiligen Kunst-Mediums geben Raum für die Selbstentfaltung. In der Kunst werden dem Erschaffenden keine Grenzen gesetzt. Man erlebt dadurch, wie man mit Problemen und belastenden Situationen im Alltag umgehen kann.

Ziel ist es, durch den künstlerischen Prozess zu vermitteln, dass man die belastenden Situationen von unterschiedlichen Blickwinkeln aus betrachten und so verändern kann. Träume, Wünsche und Emotionen werden durch Farbe und Form vermittelt. Zum Beispiel, ein verschlossenes Kind, das sich von seiner Außenwelt abgekapselt hat, kann mit der Kunsttherapie wieder in Kommunikationsstrukturen mit seinem Umfeld eintreten. Wenn dieser Schritt getan ist, kann das Problem verarbeitet werden: Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein sowie das eigenständige Handeln werden entwickelt und gefördert.


Sprachen:
Deutsch, Schweizerdeutsch und Russisch (Muttersprache)

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